Pressebericht · Inspiration Day 8.0

Der Moment, in dem niemand sitzen blieb

Warum der 8. Inspiration Day in Pleidelsheim so viel mehr war als eine Fortbildung.

Es gibt Momente, die lassen sich nicht planen. Momente, in denen plötzlich ein ganzer Raum voller Menschen aufsteht, applaudiert und kaum jemand seine Tränen zurückhalten kann.

Genau so einen Moment gab es beim 8. Inspiration Day in Pleidelsheim. Doch es war nicht der einzige Augenblick, der diesen außergewöhnlichen Tag so besonders machte.

Nach vielen Jahren in Berlin kehrte die Veranstaltung am 11. Oktober 2026 nach Pleidelsheim zurück. Dennis Machts und seine Akademie hatten einen Tag organisiert, der Fachwissen und menschliche Nähe auf ungewöhnliche Weise verband. Einige Teilnehmer berichteten, dass sie schon lange nicht mehr so viele neue Ideen aus einer Fortbildung mitgenommen hätten. Was sie besonders beeindruckte: Hier begegneten sich Trainer und Besucher tatsächlich auf Augenhöhe. Die Experten blieben nicht nur für ihren Auftritt, sondern waren den ganzen Tag mitten im Geschehen, ansprechbar und offen für Gespräche.

Schon das Opening mit Dennis Machts und Kristina Greiner an ihren Modellen machte Lust auf das, was folgen sollte: Frisuren und Farbkreationen mit hoher handwerklicher Qualität, die nicht bloß auf einer Showbühne funktionieren, sondern auch im Salonalltag. Dazu passte der Rhythmus des Programms. Bühnenvorträge wechselten sich mit Workshops in separaten Räumen ab, in denen Arbeitsabläufe erklärt und Techniken unmittelbar erlebbar wurden. Die Teilnehmer nutzten diese Gelegenheiten intensiv, blieben aufmerksam, fragten nach und wollten möglichst viel aufsaugen.

Handwerk ohne Firmengrenzen

Besonders bemerkenswert war die firmenübergreifende Zusammenarbeit. Wo bei Branchenveranstaltungen sonst oft jede Marke ihre eigenen Experten präsentiert, arbeiteten in Pleidelsheim Friseure verschiedener Salons und Teams miteinander. Jeff und Marco Overath rückten das Fundament des Haarschneidens in den Blick: Marco erklärte mit seinem ABC-Prinzip, warum sichere Grundformen die Voraussetzung für kreative, individuell passende Schnitte sind. Christopher Langer, selbst Salonunternehmer, und Lenny Barz aus dem Team von Dennis Machts zeigten gemeinsam die AirTouch-Balayage. Hier traf kreative Handschrift auf präzise Technik und die wichtige Frage, wie aufwendige Blondleistungen zeitlich und wirtschaftlich richtig kalkuliert werden.

Auch Vanessa, Yusuf Degerli und Thomas Montino brachten ihre Erfahrungen im Herrenfach zusammen. Vanessa zeigte, wie viel Wert in Beratung und hochwertigem Herrenservice steckt; Yusuf lenkte den Blick auf neue Trends wie längere Männerfrisuren. Thomas verband klassisches Friseurhandwerk mit anspruchsvollem Barbering. Statt gegeneinander zu arbeiten, ergänzten sich die Perspektiven. Genau darin lag ein starkes Signal an die Branche: Wissen wird wertvoller, wenn man es miteinander teilt.

In den Workshops bekam diese Offenheit viele Gesichter. Xenia Petin vermittelte mit ihrer Glam Hair Method, warum Friseure eine Technik verstehen sollten, statt lediglich Frisuren nachzuarbeiten. Tugba Baser, in den USA für moderne Weft-Techniken ausgebildet und zertifiziert, erklärte, wie Haarverlängerungen durch Gewichtsanalyse und eine möglichst schonende Befestigung zum hochwertigen Salonangebot werden. Business- und Mindset-Trainer Torsten Kowalsky erweiterte den Blick um unternehmerische Entscheidungen und innere Haltung. Auch neue, teilweise noch unerfahrene Trainer durften ihr Wissen vermitteln. Dass die Teilnehmer sie mit so viel Interesse und Wohlwollen aufnahmen, nahm manchen spürbar die Nervosität.

Großen Zulauf hatte Chuni Lo-Möcklinghoff mit HeadSkin Coloring. Sie stellte Kopfhautpigmentierung als zusätzliche Dienstleistung vor und ließ die Friseure auf Übungsmedien selbst erste Handgriffe ausprobieren. Eine neue Möglichkeit, Kunden mit lichter werdendem Haar zu helfen und zugleich über Spezialisierungen nachzudenken. Bianca Blywis, Expertin für strategische Kommunikation und Female Empowerment, widmete sich einem anderen Problem: Warum hervorragende Arbeit allein noch nicht automatisch gesehen und angemessen bezahlt wird. Auch Goldwell bereicherte das Bühnenprogramm mit einem Trendbericht.

Ein Moment, der unter die Haut ging

Den wohl bewegendsten Augenblick schuf Nicole Feix. Sie erzählte von einem schweren persönlichen Schicksalsschlag und davon, wie sich der Blick auf Herausforderungen verändern kann. Ihre Worte gingen weit über den Salonalltag hinaus. Am Ende standen die Menschen auf, applaudierten und viele hatten Tränen in den Augen. Dieser Moment zeigte, was den ganzen Inspiration Day ausmachte: Hinter jedem Arbeitsplatz steht ein Mensch mit einer eigenen Geschichte.

Den Abschluss des Vortragsprogramms gestaltete Social-Media-Trainerin Tanja Copertino. Mit fünf sofort umsetzbaren Instagram-Tipps zeigte sie, wie Friseurbetriebe typische Fehler vermeiden und ihre Kunden gezielter ansprechen können. Beim anschließenden AirTouch-Finale kam noch einmal das Handwerk auf die Bühne, bevor das gemeinsame Feiern begann.

Auch abseits des Programms stimmte das Konzept. Statt eines klassischen Mittagessens gab es über den Tag verteilt eine beeindruckende Auswahl liebevoll angerichteter Mini-Häppchen, gefühlt 50 verschiedene Köstlichkeiten, die Raum für spontane Gespräche ließen. Am Abend wurde mit Cocktails, Foodtrucks, Musik und Tanz weitergefeiert. Trainer und Teilnehmer, die zuvor gemeinsam gelernt hatten, blieben auch jetzt beisammen. Selbst Gäste, die niemanden kannten, fühlten sich schnell als Teil einer Gemeinschaft.

Dass aus so vielen unterschiedlichen Themen und Menschen ein so stimmiger Tag werden konnte, war der Arbeit von Dennis Machts und seinem gesamten Akademieteam zu verdanken. Ein besonderer Dank gilt außerdem Greiner für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Goldwell, dessen finanzielle Unterstützung die Veranstaltung möglich machte. Was in Pleidelsheim blieb, war mehr als das Wissen um neue Techniken: das Gefühl, dass diese Branche gerade dann viel bewegen kann, wenn sie zusammenrückt.

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